HUB-HUB-HURRA
Wenn man, um etwas von A nach B zu transportieren, einen Umweg über C fährt, sein Stückgut dort mit Flurförderzeugen ablädt und gleichzeitig anderes wieder aufnimmt, dann muss das bei den heutigen Treibstoff- und Nebenkosten einen triftigen Grund haben. Ein Hub wie der, den die John Spedition für die Stückgutkooperation CargoLine in Eichenzell unterhält, ist ganz gewiss ein solcher Grund.
Die Logik, die sich einem nicht auf den ersten Blick erschließt, ist ganz einfach und ergibt sich schon aus der freien Definition des Begriffes Hub: Ein Hub (Netzwerk) ist ein Zentralknoten in einem Transportverbund. Die Mitglieder dieses Verbundes, hier ist es die CargoLine, planen ihre Transporte für Deutschland und Europa systematisch und speditionsübergreifend. Den Hub fahren alle CargoLine-Partner an, geben Ladungen ab und nehmen neue auf. Dies minimiert den Leerlauf und macht den Transport effektiver und effizienter – intelligente Disposition und gute Lagertechnik vorausgesetzt.
Die John Spedition, acht Kilometer südlich von Fulda, verkehrsgünstig am Fulda Dreieck (A7 / A66) gelegen, ist nicht nur Gründungsgesellschafter der CargoLine GmbH & Co. KG, sondern auch gleichzeitig Betreiber des nationalen Hubs für Deutschland. Und ab März 2012 wird der Standort der John Spedition auch der europäische Hub für die rund 70 Mitglieder der CargoLine. Dies wurde bereits im November 2011 unter großem Hurra der John-Mitarbeiter bekannt gegeben. Die Umbauten zur Erweiterung des Terrains sind bereits angelaufen: Reichten für das Inlandsgeschäft bislang zwölf Fußballfelder an Hallenraum, so kommen für das internationale Geschäft noch rund 3500 Quadratmeter, also noch sieben weitere Fußballplätze hinzu. Und die Rampen und Tore werden von 66 auf 114 anwachsen.
Neben einer exakten Disposition gehört auch ein durchdachter und voll funktionsfähiger Lagertechnik-Fuhrpark zum Muss eines solchen Umschlagplatzes. Bis zu 1000 Tonnen Stückgut werden hier jede Nacht von 21:00 bis 02:00 Uhr umgeschlagen.. Gearbeitet wird in Eichenzell in drei Schichten.
Mitten drin und voll dabei sind seit einem Jahr zehn Mitsubishi Fahrerstand-Niederhubwagen PBR20N in CargoLine-Optik. Diese AC-Elektrohubwagen mit zwei Tonnen Tragkraft eignen sich besonders für den Transport von Waren über längere Distanzen und für das Ent- und Beladen von LKW über Rampen. Im CargoLine-Hub werden sie meist für die Verteilung der Waren in den Hallen eingesetzt, während Gabelstapler das Entladen erledigen.
Das Auf- und Absteigen erfordert bei den Mitsubishi Fahrerstand-Hubwagen keine Mühe und durch die ergonomische Konsole und die 360-Grad-Lenkung hat der Fahrer den PBP immer optimal unter Kontrolle. „Wir sind sehr zufrieden mit den Mitsubishis“, sagt Johann Goßmann, Fuhrpark- und Technikleiter. „Die Hubwagen sind seit einem Jahr täglich sieben Stunden voll im Einsatz und noch nie ging einem Gerät die Puste aus. Im Gegenteil, die Batterie würde sogar noch mindestens eine weitere Stunde zulassen – das ist echt stark. Und unsere Fahrer loben zusätzlich die Federung des Bodens und die praktische Armlehne – beides macht das Arbeiten angenehmer.“
Die für unterschiedliche Einsätze programmierbaren Hubwagen sind 12 Km/h schnell und alle mit einer PIN-Code Sicherung ausgestattet. Zu jeder Maschine gehören vier bis fünf Bediener, und nur die kennen die PIN-Nummer. So kann wesentlich einfacher nachvollzogen werden, wer wann welche Maschine gefahren hat. Diese Nachprüfbarkeit sorgt auch für einen gewissenhafteren Umgang mit den Geräten und somit für geringere Betriebskosten.
Sebastian Kiel, Geschäftsführer des Mitsubishi Gabelstapler-Händlers Sta-Tech, war sich von Anfang an sicher, dass die PBR20N die richtigen Maschinen für diesen Einsatz sind: „Hier bei John, bzw. CargoLine, wird hart und schnell gearbeitet. Dafür braucht man zuverlässige und wartungsfreundliche Lagertechnik. Die haben wir geliefert“. „Und davon haben wir uns vor dem Kauf auch überzeugt“, ergänzt John-Geschäftsführerin Birgit Bergemann. „Die Geräte sind gut und der Service ist einwandfrei – beste Voraussetzungen für eine langfristige Zusammenarbeit.“
Dass es immer weitergeht – atemlos und professionell, damit die zusätzlich rund 300 Tonnen Stückgut für Europa ab März 2012 täglich im Hub umgeschlagen werden können, sind eine straffe Planung, motivierte Mitarbeiter und zuverlässige Maschinen unabdingbar. Birgit Bergemann jedenfalls ist sich sicher: „Wir haben uns für die richtigen Partner entschieden. Mit den Maschinen von Mitsubishi und dem dahinter stehendem Kundendienst läuft alles rund.“









